After the Moonfall

Erzähllastig

Mysteriös

W6

Opernhafte Postapokalypse mit großen Entscheidungen

Einsteigend Fortgeschritten Expert*innen
Zielgruppe: Einsteigend
Die Silhouette eines Kriegers mit einem Stab steht unter einem großen Torii-Tor, umgeben von rotem Nebel. Der Text lautet Tsukuyumi: After the Moonfall", was an die Spannung epischer Pen-and-Paper-Abenteuer erinnert.
Erhältlich

- 1. Edition -

Komplexität
Tödlichkeit

After the Moonfall – ein Rollenspiel über Wiederaufbau, Fraktionen und Verantwortung, in dem überhöhte Held:innen mit großen und kleinen Gesten die Welt nach dem Mondfall aktiv gestalten.

Fokus

1. Mystery & Investigation

2. Erzählung & Charaktere

Genre

Story & Charaktere
Investigation
Improvisation

Das ist After the Moonfall

After the Moonfall ist ein Pen-&-Paper-Rollenspiel in einer Welt nach dem Untergang des Mondes. Die Apokalypse liegt zwanzig Jahre zurück, doch nichts ist zur Ruhe gekommen. Alte Ordnungen haben ihren Halt verloren, während neue Gemeinschaften entstehen und um Einfluss ringen. Dieses Rollenspiel erzählt von der Zeit nach dem Zusammenbruch, in der entschieden wird, welche Regeln künftig gelten. Es geht nicht darum, möglichst lange zu überleben, sondern darum, Verantwortung zu übernehmen und aktiv an der neuen Ordnung mitzuwirken. Die Held:innen sind keine Randfiguren, sondern prägende Kräfte, deren Entscheidungen sichtbar bleiben und die Spielwelt dauerhaft verändern.

Die Atmosphäre von After the Moonfall

Der Himmel wirkt leer, seit der Mond gefallen ist. Staub liegt über offenen Ebenen, in denen sich neue Grenzen abzeichnen. Banner schlagen im Wind und markieren Einflusszonen, lange bevor Mauern entstehen. Versammlungen finden unter freiem Himmel statt, weil Macht sichtbar sein muss. Fraktionen treten offen auf, fordern Loyalität und versprechen Schutz. Manche Gestalten ziehen Aufmerksamkeit allein durch ihre Präsenz auf sich, andere verändern die Welt mit wenigen Worten. Konflikte werden nicht verborgen, sondern ausgetragen. Bündnisse entstehen, zerbrechen und werden neu verhandelt. In dieser Welt bleibt nichts folgenlos, denn jede Handlung setzt Zeichen, und jedes Zeichen verschiebt das fragile Gleichgewicht ein Stück weiter.

Verlag (de)

Harte Infos

Die Silhouette eines Kriegers mit einem Stab steht unter einem großen Torii-Tor, umgeben von rotem Nebel. Der Text lautet Tsukuyumi: After the Moonfall", was an die Spannung epischer Pen-and-Paper-Abenteuer erinnert.
  • W6-Pool
  • 14
  • Erfahrungspunkte (XP)
  • Hardcover
  • Seitenzahl unbekannt Seiten

So spielt man After the Moonfall

Überblick

After the Moonfall ist ein narratives Pen-&-Paper-Rollenspiel, das große Entscheidungen in den Mittelpunkt stellt. Die Regeln sind darauf ausgelegt, Handlungsspielräume zu eröffnen, statt sie einzuengen. Sie greifen genau dort ein, wo Konflikte entstehen, Interessen aufeinandertreffen oder Unsicherheit den Verlauf der Geschichte prägt. Dadurch bleibt der Spielfluss erhalten, während Entscheidungen spürbares Gewicht bekommen.

Held:innen sind von Beginn an handlungsfähig und sichtbar wirksam. Sie müssen sich nicht erst hocharbeiten, sondern gestalten die Welt aktiv mit. Fraktionen bilden dabei den Rahmen, in dem Konflikte entstehen und eskalieren. Gleichzeitig lassen bewusst offene Bereiche Raum für eigene Ideen, neue Schauplätze und individuelle Entwicklungen. Das System unterstützt diesen Ansatz, indem es Orientierung bietet, ohne vorzugeben, wie eine Geschichte zu verlaufen hat.

Regeln

Gewürfelt wird in After the Moonfall nur dann, wenn es wirklich darauf ankommt. Proben klären nicht schlicht, ob etwas gelingt oder scheitert, sondern wie sich eine Situation weiterentwickelt. Ergebnisse öffnen oder schließen erzählerische Möglichkeiten und verschieben das Machtgefüge zwischen den beteiligten Parteien. Dadurch bleibt jede Entscheidung relevant, auch dann, wenn sie nicht den gewünschten Ausgang nimmt.

Zentral für das Spielgefühl ist, wie eine Figur handelt und wahrgenommen wird. Regeln beschreiben Auftreten, Haltung und Wirkung, statt einzelne Handgriffe zu katalogisieren. Konflikte können körperlich, sozial oder politisch sein und folgen denselben erzählerischen Prinzipien. Das System verzichtet bewusst auf kleinteilige Simulation und legt den Fokus auf Drama, Konsequenz und sichtbare Veränderung der Spielwelt.

Abenteuergefühl & Stil

Der Ton von After the Moonfall ist opernhaft. Figuren handeln in großen Gesten, Konflikte sind klar benannt und Entscheidungen tragen Gewicht. Gleichzeitig bleibt das Spiel ernst und konsequent. Es gibt keine ironische Distanz und keinen sicheren Rückzug ins Private. Held:innen sind von Anfang an wirksam, doch genau diese Wirksamkeit fordert Haltung und Verantwortung. Geschichten entstehen dort, wo Überhöhung auf Konsequenz trifft – und wo niemand unbeteiligt bleibt. After the Moonfall erzählt von Macht, Wiederaufbau und den Spuren, die Menschen hinterlassen, wenn sie sich entscheiden, die Zukunft nicht dem Zufall zu überlassen.

Typische Spielmomente

Die Abenteuer in After the Moonfall sind genauso vielschichtig und abwechslungsreich, wie die zerstörte Welt.

  • Eine Delegation fordert öffentlich ein Bündnis und zwingt die Gruppe, Stellung zu beziehen. Ein falsches Wort könnte einen offenen Konflikt auslösen, doch Schweigen ist keine Option.
  • Die Held:innen betreten ein Gebiet, das bislang niemand beansprucht hat. Was sie dort entscheiden, bestimmt, welche Fraktion künftig Einfluss gewinnt – oder ob ein neuer Machtfaktor entsteht.
  • Ein Versprechen, das unter Druck gegeben wurde, fordert seinen Preis. Alte Abmachungen kollidieren mit neuen Realitäten, und die Gruppe muss entscheiden, wessen Zukunft geopfert wird.
  • Eine einzelne Tat wird zum Symbol. Gerüchte verbreiten sich, Fronten verhärten sich, und plötzlich steht mehr auf dem Spiel als ursprünglich geplant. Die Welt reagiert sichtbar auf das Handeln der Held:innen.

Beispiel-Sitzungsablauf

Eine Spielsitzung beginnt meist mit einer klaren Zuspitzung: einer Provokation, einer Gelegenheit oder einem Konflikt, der Entscheidung verlangt. Die Gruppe reagiert, positioniert sich und handelt. Regeln strukturieren diese Phase, indem sie klären, welche Optionen offenstehen und welche Konsequenzen sichtbar werden. Am Ende ist selten alles gelöst, aber immer etwas verändert – ein Machtverhältnis verschoben, ein Bündnis gefestigt oder eine neue Bedrohung geschaffen. Genau daraus entsteht der Antrieb für die nächste Episode.

Rollen & Charaktertypen

Die Archetypen in After the Moonfall beschreiben Haltungen, keine Klassen. Sie helfen dabei, die Rolle einer Figur in der Welt zu verstehen, ohne sie festzulegen.

Die Sichtbaren
Diese Held:innen treten offen auf. Sie setzen Zeichen, übernehmen Verantwortung und verkörpern Standpunkte. Wo sie erscheinen, wird klar, dass etwas auf dem Spiel steht.

Die Formenden
Sie verändern die Welt durch Worte, Absprachen und Einfluss. Ihre Macht wirkt oft unscheinbar, entfaltet aber langfristige Wirkung. Ein Gespräch kann hier wichtiger sein als jede Konfrontation.

Die Unübersehbaren
Ihre Existenz allein stellt bestehende Ordnungen infrage. Sie werden wahrgenommen, bewertet und instrumentalisiert – ob sie es wollen oder nicht. Dadurch stehen sie ständig im Zentrum von Konflikten.

Die Beweglichen
Diese Figuren wechseln Perspektiven, Räume und Zugehörigkeiten. Sie verbinden Welten oder treiben Keile zwischen sie. Häufig entscheiden sie, ob ein Konflikt eskaliert oder sich verwandelt.

Die Aufbauenden
Sie blicken nach vorn. Diese Held:innen schaffen Strukturen, erschließen Neues und denken in Generationen. Ihre Taten wirken oft erst später – dann jedoch unumkehrbar.

FAQ's - Schnelle Fragen und Antworten

Passende Erweiterungen:

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