Candela Obscura ist ein erzählfokussiertes Horror-Rollenspiel im Schatten einer vergoldeten Welt. Ihr untersucht okkulte Vorfälle, folgt Spuren, die nie ganz sauber sind, und bezahlt für jede Wahrheit einen Preis.
Fokus
1. Mystery & Investigation
2. Horror & Spannung
Genre
Spielart
Multishot
~Preis
40 €
Story & Charaktere
Cinematic
Erkundung
Investigation
Improvisation
Das ist Candela Obscura
Candela Obscura ist ein erzählfokussiertes Horror-Rollenspiel, das Ermittlungen, Atmosphäre und langsame Eskalation in den Mittelpunkt stellt. Statt taktischer Kämpfe geht es um Hinweise, Entscheidungen und Konsequenzen: Was wird berührt, was wird verschwiegen – und was lässt sich danach nicht mehr zurücknehmen? Das Spiel lädt zu kurzen, arc-getriebenen Geschichten ein, in denen eine Gruppe als „Circle“ zusammenarbeitet und einem Mysterium folgt. Wer Horror, Mystery und gemeinsames Erzählen mag, findet hier ein System, das Spannung nicht erklärt, sondern entstehen lässt.
Die Atmosphäre von Candela Obscura
Die Fairelands wirken vertraut, bis ein Detail aus dem Takt gerät. Laternenlicht schneidet saubere Kanten in den Nebel, doch in den Zwischenräumen bleibt etwas stehen. Ein Flüstern sitzt in den Tapeten, und ein Geruch erinnert an nasse Asche. In Candela Obscura beginnt Horror selten mit einem Knall. Er beginnt mit einer Beobachtung, die nicht mehr verschwindet. Je tiefer die Untersuchung reicht, desto mehr verändert sich der Blick auf die Stadt – und auf die eigenen Entscheidungen.
Harte Infos

So spielt man Candela Obscura
Überblick
Candela Obscura spielt sich als Folge von „Assignments“: einzelne Fälle, die meist innerhalb weniger Sitzungen zu einem Abschluss kommen. Ihr bildet einen Circle – eine kleine Ermittlungsgruppe – und folgt Spuren durch Orte, Beziehungen und seltsame Phänomene. Der Ton bleibt dabei kontrolliert und dicht, denn das Unheimliche wirkt am stärksten, wenn es Raum bekommt.
Das System unterstützt arc-getriebenes Spiel: klare Ausgangslage, steigende Komplikationen, ein Finale mit Konsequenzen. Ziel ist nicht Optimierung, sondern Entscheidungen unter Unsicherheit. Dadurch entstehen Figuren, die sich verändern, weil sie zu viel gesehen haben.
Regeln
Regeln treten zurück, sobald die Szene trägt. Würfe markieren Wendepunkte, nicht Routine. Der Kern ist ein d6-Würfelpool im Illuminated Worlds System, der Risiken, Erfolg und Nebenfolgen abbildet. Der Spielleitungspart („Lightkeeper“) setzt Erwartungen und Stakes, während die Spielenden den Ansatz definieren und Ressourcen in die Szene investieren.
Wichtig ist der Umgang mit Konsequenzen: Scheitern bedeutet selten Stillstand, sondern führt zu neuen Problemen, Spuren oder Belastungen. Genau deshalb bleibt die Geschichte in Bewegung, auch wenn ein Plan kippt.
Abenteuergefühl & Stil
Dieses Regelwerk setzt auf leisen Druck statt laute Schocks. Szenen bauen Spannung über Tempo, Blickwinkel und das Unausgesprochene auf, während Hinweise neue Fragen öffnen. Dadurch entsteht ein Spielgefühl, das eher an eine Mystery-Serie erinnert als an ein Abenteuer mit klaren Siegen. Wenn die Wahrheit ans Licht kommt, bleibt sie selten sauber, denn jede Aufdeckung zieht Folgen nach sich – sozial, körperlich oder innerlich.
Typische Spielmomente
- Ein Gespräch, das höflich beginnt und mit einer Lüge endet, die niemand anspricht.
- Ein Hinweis, der passt – und genau deshalb verdächtig wirkt.
- Eine Entscheidung, die kurzfristig schützt, aber langfristig Schuld erzeugt.
- Ein Ort, der vertraut bleibt, obwohl sich alles falsch anfühlt.
Rollen & Charaktertypen
Figuren in Candela Obscura werden nicht als Kampfrollen gedacht, sondern als unterschiedliche Perspektiven auf das Unbekannte. Typisch sind Spezialisierungen, die Ermittlungen, Beziehungen und Grenzerfahrungen unterstützen.
- Die Suchenden: Neugierig, hartnäckig, oft zuerst am Rand des Abgrunds.
- Die Bewahrenden: Versuchen, Schaden zu begrenzen, obwohl die Lage sich entzieht.
- Die Wissenden: Tragen gefährliches Wissen, das hilft und gleichzeitig frisst.
- Die Praktischen: Halten den Circle handlungsfähig, wenn Theorie nicht mehr reicht.
Diese Archetypen sind bewusst offen, sodass eine Figur während einer Kampagne ihren Schwerpunkt verschieben kann.
Mechanische Hinweise:
Illuminated Worlds: arc-getriebene Assignments, Circle + Lightkeeper; Würfe markieren Wendepunkte und bilden Risiko sowie Konsequenzen ab.
FAQ's - Schnelle Fragen und Antworten
Nein. Konflikte sind möglich, doch Spannung entsteht primär durch Ermittlungen, Atmosphäre und Konsequenzen.
Ja, sofern Interesse an erzählerischem Spiel und Horror besteht. Regeln lassen sich beim Spielen lernen, während die Gruppe den Ton gemeinsam setzt.
Das Spiel ist auf arc-getriebene Fälle („Assignments“) ausgelegt, die oft in ein bis drei Sitzungen zu einem Abschluss kommen.
Passende Erweiterungen:
Bewertungen
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